Bojan va a Chile

Wednesday, December 20, 2006

Rückkehr nach Hamburg

Es dauert gar nicht mehr lange und dann bin ich auch schon wieder in Hamburg. Daher nutze ich jetzt schnell mal die Gelegenheit meine Ankunft anzukündigen.

Ich lande in Hamburg am 23.12. um 20:40 mit der Maschine aus Frankfurt, die auf Eurem Radar unter der Flugnummer LH24 aufgeführt sein müsste und den Terminal 2 ansteuert.

Lorenz hat mich schon gewarnt, dass durch den gut gewählten Flug Ankunftszeit = Partyzeit bedeutet. Ich werde mich also schön ausschlafen.

Damit ihr nicht auf die Uhr schauen müsst, gebe ich hier einen kleinen Hinweis, wann ich denn genau lande:



Ich freue mich schon auf die besinnliche Weihnachtszeit und natürlich noch viel mehr am 27.Dez. endlich wieder zu arbeiten ;-)

Ich habe in meinen letzten Tagen mit organisatorischen Dingen sowie Verabschiedungen zu tun,versuche aber das derzeit hervorragende Wetter zu genießen. Projektziel: "80er-Jahre Thomas Anders Teint".

Sunday, November 19, 2006

Die letzten Wochen in Santiago

Hier bricht die stressige Klausurenphase an. Letzte Woche hats mich erwischt, Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten. Da hätte ich aber eigentlich drauf verzichten können, jedoch erhalte ich jetzt Unterstützung bei der Bekämpfung: Antibiotikum... Nur noch studieren muss ich alleine, den Rest macht die Bio-Keule. Und mit dem Studium bin ich natürlich in Verzug geraten. Dadurch dass ich letzte Woche so K.O. war, habe ich nun einiges vor mir:

- Presentation am Montag
- Prüfung am Donnerstag
- Abgabe der Semesterarbeit in RH Freitag
- Abschlussprüfungen am Montag und Donnerstag in der Woche drauf...

...Abschiede wollen gefeiert und meine Reise in den Süden will geplant werden, meine letzten Klausuren liegen vor dem eigentlichen Semesterende, dadurch habe ich Zeit für den Süde Chiles. Es gibt also verdammt viel zu tun.

In diesem Sinne, ich mach mich mal ran!

Monday, November 13, 2006

Falscher Alarm

1:00Uhr Santiago - Ortszeit. Bojan fallen die Augen aus dem Kopf. Nicht aufgrund von Müdigkeit, sondern weil er realisiert hat, dass er sich bisher auf die Control de Lectura am Mittwoch vorbereitet hat. Fälschlicherweise, denn in Wirklichkeit schreibt er einen Test über eine andere Fallstudie.... Wie kam das? Moritz oder Denisse, er weiß es nicht mehr ganz genau, erzählten ihm, wie schwierig es für sie sei, sich auf die große Prüfung am Montag vorzubereiten, denn sie seien unterwegs, auf Reisen. Daher achtete Bojan nun gar nicht mehr auf das abgedruckte Datum und lernte fleißig (mehr oder weniger). Jedoch viel ihm durch Zufall auf, dass für den 13.11. ein anderer Stoff vorzubereiten ist. Arrrggghhh. Yuri und Begoñia lachten mit ihm, als er nach dem genauen Datum fragte...

Nun ja, 1:25Uhr. Bojan wollte zum einen dieses gute Gefühl für die Prüfung noch mehr Zeit zu haben, zum anderen jedoch die Ungewissheit über das Abschneiden am nächsten Morgen, mit seinen Mitmenschen teilen. Deshalb schrieb er diesen Text und machte dieses Foto (realitätsgetreu und mitten aus dem Leben gegriffen):

Sunday, November 12, 2006

Die letzte Control de Lectura

Morgen (Montag) steht die letzte offizielle Prüfung unter dem Semester an. Dabei geht es um eine Fallstudie, die mit dem Wissen von 6 Lektüren analysiert wird. Nach dieser Prüfung stehen noch 1 Semesterarbeit, 1 Presentation sowie 2 Abschlussexamen an. Man darf also gespannt sein. Bis zu meinem nächsten Post vergeht hoffentlich nicht mehr so viel Zeit, vielleicht schaffe ich es ja am Montag Abend, denn es gab zwar keine Exkursionen, aber 2 Fußballspiele und 4 Geburtstagsfeiern. Außerdem plane ich meine Tour im Dezember, in dem mir Zeit bleibt das Land zu erkunden. Wenn das mal kein Grund ist eine kleine Zusammenfassung zu geben.

Also seid gespannt.

Saturday, October 28, 2006

Panqueque-Session


Sturmfrei! Es wurde geladen zum Pfannkuchen essen. Was als kleine Idee anfing entwickelte sich über Nachmittag und Abend und so waren wir am Ende eine bunte Truppe von 9 Leuten. Der Chefkoch zauberte lockere Crepes in den verschiedensten Kreationen und als der Abwasch erledigt war zog die Meute noch durch die Innenstadt und machte den "Tunnel" unsicher. Wiederholenswert, jedoch ist mir am Sonntag dann klar geworden: "Ich bin nicht mehr lange hier!" So langsam rücken die Abschlussprüfungen und Abgabetermine für Semesterarbeiten näher...uhhhh. Ich halte Euch auf dem laufenden. Fürs erste nur zwei Fotos...

Sunday, October 22, 2006

Cocha y Toro

Auch am Sonntag waren wir nicht untätig und haben eines der schönsten Weingüter in der Nähe von Santiago besucht. Auch dieses Mal war unser Ziel mit Metro und Linien Bus zu erreichen, so dass wir für umgerechnet 1,20€ in das kleine verschlafene Dorf names "Pirque" gefahren sind. Dort, idyllisch gelegen, wird der Wein von "Concha y Toro" angebaut, man sagt es sei einer der Besten in Chile. Was ich bestätigen kann ist, dass das Gut wohl eines der schönsten ist. 1875 wurde das Hauptgebäude als Familienresidenz erbaut, und fügt sich wunderschön in den von einem französischen Architekten gestalteten 23 Hektar großen Garten/Park ein. Ich fühlte mich gleich heimisch, ein kleiner See, alter europäischer Baumbestand...herrlich. Doch die Tour führte uns auch in die Weinkeller, in dem wir der Legende "Casillero del Diablo" auf die Schliche kamen. Man sagt in einem entlegenen Teil des Weinkellers wohne der Teufel, nun ja, zumindest der Cabernet Sauvignon den wir probieren durften, war teuflisch gut ;-)



An den Besuch haben wir ein herrliches Essen im Garten des chilenischen Restaurants La Vaquita Echa angeschlossen. Das war ein Geheimtipp von Begoñia und sie warnte mich schon vor: Dort würde es herrliche Parilladas geben. Das sind kleine Grills, die auf dem Tisch paltziert werden. Auf den Grills türmt sich das gegarte Fleisch, zu Beginn war es unmöglich seinen gegenüber zu sehen. Da musste ersteinmal mit Gabel und Messer gekämpft werden. Köstlich! Wohlgenährt und zufrieden machten wir es uns ersteinmal in den Sonnenstühlen gemütlich und genossen die Aussicht auf die Berge, die von den letzten Sonnenstrahlen orange gefärbt wurden. Wir waren am frühen Abend die letzten Gäste, da die Chilenen für gewöhnlich Mittags dort essen und das Beisammensein mit ihren Freunden bis in den späten Nachmittag hinausziehen. Umso besser!
Was für ein Wochenende, jedoch viel mir dann am späten Abend nach meiner Rückkehr auf, dass ich statt einer Lektüre für Montag drei vorbereiten musste. Ich lag schon fast im Bett, aber dann hieß es: Nachtschicht. Valió la pena (Das war es wert).

Saturday, October 21, 2006

Río Clarillo

Ein Samstag. Schönes Wetter, frische Luft und die Aussicht auf ein erfrischendes Bad im reißenden Gebirgsbach lockten uns in den etwa 45km südöstlich von Santiago gelegenen Nationalpark. Um 7:30h ging die Reise mit Metro und Linienbus los.
Dort angekommen konnten wir 30°C und herrlichen Sonnenschein sowie die langen Trekking-Pfade mit den grandiosen Aussichtspunkten genießen.
Die Wege waren gut erschlossen und ausgeschildert, aber als abtenteuerlustige Gruppe juckt es einem irgendwann in Fuß und Finger und so haben wir uns das ein oder andere Hindernis gesucht...Da kam es ganz gelegen, dass mitten durch das idyllische Tal ein reißender Gletscherbach fließt. Gut, es gibt keinen Gletscher, aber das Wasser, das aus den Bergen kommt ist trotzdem schön erfrischend. Wir brauchten also nicht lange überlegen und gaben die Suche nach einer Brücke auf: Mir kam es so vor, als hätten sich meine Freunde die tiefste Stelle zur Überquerung ausgesucht, aber in dem Moment unterschätzte ich die Strömung und Kälte und stimmte dem Wagnis zu: Ich hatte ja eine Badehose dabei.
Nun gab es kein zurück mehr, wir hatten kein Schlauchbot dabei und so fühlte ich mich wie ein Gnu in den blutrünstigen Tierfilmen. Schutzlos ausgeliefert. Das Wasser schmerzte erst in den Waden, stieg weiter an und kühlte nun auch die Oberschenkel auf angenehme 10°C ab. Durch die Strömung wurde jeder Schritt zur Herausforderung und so mussten wir eine Kette bilden. Maurits, der als letzter das Wasser betrat, ahmte uns, die ein paar Meter vom Ufer entfernt waren, nach und warf seine Wanderschuhe von der anderen Seite herüber. Leider sehr unkontrolliert, so dass einer im tiefsten Dornenbusch landete. Seeeehr amüsant, so vergaßen wir kurzer Hand die Kälte, verbrachten aber danach eine halbe Stunde mit der Schuh-Rettungsaktion.

Insgesamt waren wir etwa 12 Stunden unterwegs, haben ausgedehnte Pausen gemacht und dann zur Nachmittagszeit ein freiwilliges Bad genommen. Das wollten wir uns nicht nehmen lassen, schließlich beginnt hier langsam die Sommerzeit. Nun ja, meine Kamera ist immernoch nicht in Ordnung, daher greife ich auf fremde Fotos zurück und bin daher auch mal vor der Kamera zu sehen.


(Ein Klick auf die Slideshow öffnet das Album mit Bildern in höherer Auflösung)

Sunday, October 15, 2006

Mi nuevo compañero de mi casa

Am Sonntag in der Früh hatte ich die Ehre Bastian zu begrüßen. Er wird in den nächsten Monaten in der Einliegerwohnung wohnen, die in der letzten Zeit leer stand. Bastian kommt aus Bamberg (also ein Franke) und ist hier, um bis Dezember Spanisch in Santiago zu lernen. Danach gehts für ihn in Richtung Süden: Arbeiten und dann Reisen (was für eine Aussicht)
In den erseten Tagen war hier viel los und da meine Compañeros Besuch hatten, war die Gelegenheit günstig, um mal ein Foto zu machen Yuri und Begoñia links, bastian und ich zentriert und rechts von uns die drei Besucher...

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Ich habe noch keine Ahnung, ob der Newsletter funktioniert, ich nenne das Stadium daher Test- oder Beta-Phase.. schaun wir mal.

Saturday, October 14, 2006

Aktuelle Nachrichten von www.mercurio.cl