Bojan va a Chile

Saturday, October 28, 2006

Panqueque-Session


Sturmfrei! Es wurde geladen zum Pfannkuchen essen. Was als kleine Idee anfing entwickelte sich über Nachmittag und Abend und so waren wir am Ende eine bunte Truppe von 9 Leuten. Der Chefkoch zauberte lockere Crepes in den verschiedensten Kreationen und als der Abwasch erledigt war zog die Meute noch durch die Innenstadt und machte den "Tunnel" unsicher. Wiederholenswert, jedoch ist mir am Sonntag dann klar geworden: "Ich bin nicht mehr lange hier!" So langsam rücken die Abschlussprüfungen und Abgabetermine für Semesterarbeiten näher...uhhhh. Ich halte Euch auf dem laufenden. Fürs erste nur zwei Fotos...

Sunday, October 22, 2006

Cocha y Toro

Auch am Sonntag waren wir nicht untätig und haben eines der schönsten Weingüter in der Nähe von Santiago besucht. Auch dieses Mal war unser Ziel mit Metro und Linien Bus zu erreichen, so dass wir für umgerechnet 1,20€ in das kleine verschlafene Dorf names "Pirque" gefahren sind. Dort, idyllisch gelegen, wird der Wein von "Concha y Toro" angebaut, man sagt es sei einer der Besten in Chile. Was ich bestätigen kann ist, dass das Gut wohl eines der schönsten ist. 1875 wurde das Hauptgebäude als Familienresidenz erbaut, und fügt sich wunderschön in den von einem französischen Architekten gestalteten 23 Hektar großen Garten/Park ein. Ich fühlte mich gleich heimisch, ein kleiner See, alter europäischer Baumbestand...herrlich. Doch die Tour führte uns auch in die Weinkeller, in dem wir der Legende "Casillero del Diablo" auf die Schliche kamen. Man sagt in einem entlegenen Teil des Weinkellers wohne der Teufel, nun ja, zumindest der Cabernet Sauvignon den wir probieren durften, war teuflisch gut ;-)



An den Besuch haben wir ein herrliches Essen im Garten des chilenischen Restaurants La Vaquita Echa angeschlossen. Das war ein Geheimtipp von Begoñia und sie warnte mich schon vor: Dort würde es herrliche Parilladas geben. Das sind kleine Grills, die auf dem Tisch paltziert werden. Auf den Grills türmt sich das gegarte Fleisch, zu Beginn war es unmöglich seinen gegenüber zu sehen. Da musste ersteinmal mit Gabel und Messer gekämpft werden. Köstlich! Wohlgenährt und zufrieden machten wir es uns ersteinmal in den Sonnenstühlen gemütlich und genossen die Aussicht auf die Berge, die von den letzten Sonnenstrahlen orange gefärbt wurden. Wir waren am frühen Abend die letzten Gäste, da die Chilenen für gewöhnlich Mittags dort essen und das Beisammensein mit ihren Freunden bis in den späten Nachmittag hinausziehen. Umso besser!
Was für ein Wochenende, jedoch viel mir dann am späten Abend nach meiner Rückkehr auf, dass ich statt einer Lektüre für Montag drei vorbereiten musste. Ich lag schon fast im Bett, aber dann hieß es: Nachtschicht. Valió la pena (Das war es wert).

Saturday, October 21, 2006

Río Clarillo

Ein Samstag. Schönes Wetter, frische Luft und die Aussicht auf ein erfrischendes Bad im reißenden Gebirgsbach lockten uns in den etwa 45km südöstlich von Santiago gelegenen Nationalpark. Um 7:30h ging die Reise mit Metro und Linienbus los.
Dort angekommen konnten wir 30°C und herrlichen Sonnenschein sowie die langen Trekking-Pfade mit den grandiosen Aussichtspunkten genießen.
Die Wege waren gut erschlossen und ausgeschildert, aber als abtenteuerlustige Gruppe juckt es einem irgendwann in Fuß und Finger und so haben wir uns das ein oder andere Hindernis gesucht...Da kam es ganz gelegen, dass mitten durch das idyllische Tal ein reißender Gletscherbach fließt. Gut, es gibt keinen Gletscher, aber das Wasser, das aus den Bergen kommt ist trotzdem schön erfrischend. Wir brauchten also nicht lange überlegen und gaben die Suche nach einer Brücke auf: Mir kam es so vor, als hätten sich meine Freunde die tiefste Stelle zur Überquerung ausgesucht, aber in dem Moment unterschätzte ich die Strömung und Kälte und stimmte dem Wagnis zu: Ich hatte ja eine Badehose dabei.
Nun gab es kein zurück mehr, wir hatten kein Schlauchbot dabei und so fühlte ich mich wie ein Gnu in den blutrünstigen Tierfilmen. Schutzlos ausgeliefert. Das Wasser schmerzte erst in den Waden, stieg weiter an und kühlte nun auch die Oberschenkel auf angenehme 10°C ab. Durch die Strömung wurde jeder Schritt zur Herausforderung und so mussten wir eine Kette bilden. Maurits, der als letzter das Wasser betrat, ahmte uns, die ein paar Meter vom Ufer entfernt waren, nach und warf seine Wanderschuhe von der anderen Seite herüber. Leider sehr unkontrolliert, so dass einer im tiefsten Dornenbusch landete. Seeeehr amüsant, so vergaßen wir kurzer Hand die Kälte, verbrachten aber danach eine halbe Stunde mit der Schuh-Rettungsaktion.

Insgesamt waren wir etwa 12 Stunden unterwegs, haben ausgedehnte Pausen gemacht und dann zur Nachmittagszeit ein freiwilliges Bad genommen. Das wollten wir uns nicht nehmen lassen, schließlich beginnt hier langsam die Sommerzeit. Nun ja, meine Kamera ist immernoch nicht in Ordnung, daher greife ich auf fremde Fotos zurück und bin daher auch mal vor der Kamera zu sehen.


(Ein Klick auf die Slideshow öffnet das Album mit Bildern in höherer Auflösung)

Sunday, October 15, 2006

Mi nuevo compañero de mi casa

Am Sonntag in der Früh hatte ich die Ehre Bastian zu begrüßen. Er wird in den nächsten Monaten in der Einliegerwohnung wohnen, die in der letzten Zeit leer stand. Bastian kommt aus Bamberg (also ein Franke) und ist hier, um bis Dezember Spanisch in Santiago zu lernen. Danach gehts für ihn in Richtung Süden: Arbeiten und dann Reisen (was für eine Aussicht)
In den erseten Tagen war hier viel los und da meine Compañeros Besuch hatten, war die Gelegenheit günstig, um mal ein Foto zu machen Yuri und Begoñia links, bastian und ich zentriert und rechts von uns die drei Besucher...

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Ich habe noch keine Ahnung, ob der Newsletter funktioniert, ich nenne das Stadium daher Test- oder Beta-Phase.. schaun wir mal.

Saturday, October 14, 2006

Aktuelle Nachrichten von www.mercurio.cl

Wednesday, October 11, 2006

La Despedida de Roberto

Roberto, mi mejor amigo de Chile, se fue. El va a Madrid para estudiar un MBA por un año y medio. Durante los meses pasados yo había hecho mucho junto con Roberto y disfruté muchos excursiones y fiestas. Por eso tuvimos que celebrar una despedida muy grande. Primer nos juntamos con sus amigos en el departamento de Rubén y despues salimos al Miercoles'Po. Increíble, me parece es mucho mejor que no hay muchos fotos de este noche. Algunos puedo presentar aqui.


Roberto, huevon, que te vaya bien! Estoy seguro tu no olvidaras carretear, y salir con las minas. Por eso no tenemos que preocuparnos. Espero tu tendras éxito con tu estudio y nos vemos en Madrid!


Roberto, mein bester Freund hier in Chile, hat sich auf nach Madrid gemacht, um zu studieren. Wir hatten in der letzten Zeit sehr viel zusammen gemacht und waren z.B. zusammen in La Serena, BsAs und Valparaiso und Vina del Mar...daher musste der Abschied auch gebührend gefeiert werden. Nachdem wir uns zuerst mit Robertos Freunden in der Wohnung von Rubén getroffen hatten, ging es in den Miercoles'Po, die Partyreihe für Austauschstudenten. Dort wurde diesmal neben dem Haus von Pablo Neruda, fleißig gefeiert. Hier eine kleine Auswahl an Bildern...

Tuesday, October 10, 2006

Robbiiieeeeee!

Robbie Williams - für etwas mehr als 20€. Das lässt man sich nicht nehmen. Und so habe ich mich mit Basti, Christina, ihren zwei Freundinnen, Moritz und Pablo auf den Weg ins Estadio Nacional gemacht. Knapp zwei Stunden hat Robbie eine Show der ersten Klasse geboten und das nicht ganz ausverkaufte Stadion unterhalten. Dabei hat er Witze über seine Depressionen gemacht, sich über die ausgefallene Asien-Tour ausgelassen und nebenbei auch gesungen! Und das war letztlich auch das Beste.
Die gute Stimmung hat uns mitgerissen und so war ich am nächsten Tag doch etwas heiser, obwohl ich ja gar nicht so textsicher bin...

Monday, October 09, 2006

Viña del Mar und Valparaiso

Hier folgt in Kürze mein Bericht über den Wochenendausflug nach Viña del Mar und Valparaiso...

Tuesday, October 03, 2006

Buenos Aires

Es ist spät, ein lauer Wind weht in den verlassenen Gassen von Recoleta. Mit mir streifen drei obskure Gestalten durch das Viertel, während zwei raue Hände den Müll nach verwertbarem Abfall durchwühlen. Es riecht übel, man rümpft die Nase und nach zwei Metern Spießrutenlauf wird klar, die Bakterien und Viren kämpfen in der Luft um den günstigsten Platz, um eingeatmet zu werden – Der Pullover oder Jackenärmel dient für die nächsten 10 Meter als Luftfilter. Es ist ruhig an diesem Abend, die Stille wird nur bei Zeiten von lärmenden Taxen gestört, die, wie so vieles, noch aus den 80er Jahren stammen und vor sich hin holpern.

Die Antwort auf die Frage nach dem ersten Eindruck liegt auf der Hand. Jedoch sollte Buenos Aires über das Wochenende sich noch von ganz anderen Seiten zeigen.

Wo sind die hübschen Fassaden dieser lebhaften, grandiosen Stadt?

Unsere 7 Mann/Frau-starken Truppe hat sich ungeachtet der lauernden Gefahren die Erkundung der Stadt und das Genießen der argentinischen Lebensart zum Ziel gemacht. Bewaffnete Überfälle, Entführungen, Trickbetrüger können die Freude über das reichhaltige Angebot an köstlichem Fleisch, günstiger Kleidung, wilden Partys und leckeren Cafés nicht trüben.

Das Leben in B'aires unterscheidet sich vom Leben in Chile: Lebhaft und ein bisschen italienisch anmutend, sind die Argentinier offen, freundlich und hilfsbereit. Woher ich das weiß?? Die Argentinier sprechen ein schönes, klares Spanisch, zwar mit deutlichem Akzent, aber ENDLICH habe ich mal das Gefühl etwas zu verstehen.

Unser Trip führt uns durch die verschiedensten Viertel, von Palermo, der noblen Wohngegend bis La Boca, wo die bunten Häuser der Unterschicht sich am Hafen reihen und die „Boca Juniors“ und der „Tango“ das Leben bestimmen.

La Boca:


Boca hat nach zwei Gegentoren und einer roten Karte in der ersten Halbzeit das Spiel gegen Velez noch in der zweiten Halbzeit gedreht - IRRE STIMMUNG

Hier sind ein paar Eindrücke des Nachtlebens:


Doch es ging auch tagsüber durch die Stadt: